Kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung

Aufgrund des fehlenden Wachstumpotentials im Erwachsenenalter sind der reinen Kieferorthopädie bei starken skelettalen Abweichungen oft Grenzen gesetzt. Ist der Unterkiefer z.B. viel zu weit vorne, der Oberkiefer viel zu schmal oder der Unterkiefer zur Seite geschwenkt, erfolgt die Zusammenarbeit mit einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen. Der Kieferorthopäde formt die Zahnbögen aus und bereitet diese für eine chirurgische Kieferlagekorrektur vor. In einer Operation werden dann die Kiefer in die richtige Lage zueinander und zum Schädel gebracht. Mittels kleiner Schrauben wird die neue Stellung fixiert. In den ersten 2-3 Wochen ist das Gesicht geschwollen und man sollte nur weiche Nahrung zu sich nehmen. Im Anschluß erfolgt die Feineinstellung der Verzahnung durch den Kieferorthopäden. Mit der Operation wird nicht nur die Verzahnung optimiert, sondern auch das Profil und das gesamte Erscheinungsbild verbessert.

 

Die Kosten für die Operation und die kieferorthopädische Behandlung werden größenteils bei ausreichender Abweichung sowohl von den gesetzlichen als auch von den privaten Krankenkassen übernommen.