Kosten der Behandlung

Die Kosten für die Behandlung sind sehr unterschiedlich und hängen davon ab, wie ausgeprägt die Fehlstellung ist, welche Materialien verwendet werden und welche Behandlungsmethode eingesetzt wird.

 

Gesetzliche Krankenversicherung

Bei Kindern und Jugendlichen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für die Behandlung ab einem bestimmten Fehlstellungsgrad (siehe oben KIG-Einstufung). Während der Behandlungszeit haben die Eltern einen Eigenanteil von 20 %, beim zweiten Kind von 10%. Dieser Eigenanteil wird quartalsweise in Rechnung gestellt. Heben Sie die Rechnungen gut auf. Bei erfolgreich abgeschlossener Behandlung bekommen sie das Geld von der Krankenkasse zurück. Hierfür erhalten Sie von uns eine Abschlußbescheinigung, die Sie zusammen mit allen Kassenrechnungen bei Ihrer Versicherung einreichen müssen.

Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt eine sogenannte "ausreichende" Behandlung. Wir bieten Ihnen aber ein großes Spektrum von verschiedensten Materialien und Techniken an, die komfortabler, schneller und optisch schöner sind. Sie können wählen, ob sie die einfache Kassenleistung wünschen oder mit uns zusätzliche außervertragliche Leistungen vereinbaren.

Zusatzversicherung

Zusatzversicherungen beteiligen sich teilweise an den Kosten für die außervertraglichen Leistungen. Ggf. werden auch Kosten von sogenannten "ausgegrenzten Patienten" übernommen, bei denen die gesetzliche Krankenversicherung (z.B. bei einer KIG-Einstufung 1-2) die Kosten nicht trägt. Ob und mit welchem Anteil sich Ihre Zusatzversicherungen beteiligt, hängt von Ihrer Police ab und sollte von Ihnen vorher geklärt werden.

Private Krankenversicherung

Sofern eine medizinische Behandlungsnotwendigkeit besteht, übernimmt die private Krankenversicherung in der Regel die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung. Ein gewisser Eigenanteil richtet sich nach Ihrem individuellen Vertragsverhältnis und ist Ihrem Vertrag zu entnehmen. Bis zum 18. Geburtstag ist die Kostenübernahme meist problemlos, dies gilt auch für die Beihilfe. Ab dem 18. Geburtstag bestimmt meist ein Gutachter über den medizinische Notwendigkeit. Beihilfeberechtigte Patienten werden ab dem 18. Geburtstag nur von der Beihlife finanziell unterstützt, sofern eine kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung erforderlich ist.